Volcán/Bambito/Cerro Punta

Hotels

Westlich der Provinzhauptstadt David, bei dem Agrarstädtchen Concepción, zweigt eine kurven- reiche, steile Straße Richtung Norden in die Talamanca-Kordillere ab. Nach etwas mehr als 50 Kilometern, vorbei an großen Haciendas, erreicht man den Ort Volcán, auf einem Hochplateau in 1200 m Höhe gelegen. Nur wenige Kilometer weiter verändert die Landschaft abrupt ihr Gesicht: von gerodeter Weidelandschaft zu üppig grüner, waldreicher Vegetation. Nahe des nur aus wenigen Häusern bestehenden Örtchens Bambito stehen Ferienhäuser und das Hotel Bambito (siehe rechte Spalte). Nach weiteren 7 km erreicht man Cerro Punta, das herrliche Blicke über ein fruchtbares Tal (eigentlich ein ehemaliger Vulkankrater) zu den Gipfeln des Barú und des Cerro Punta bietet. Nur wenige Kilometer hinter Cerro Punta, in Guadalupe, endet die Straße.
Der überaus gepflegte Ort ist mit Recht stolz auf seine schönen Gärten. Er ist zudem der mit Abstand bequemste Ausgangspunkt zur Erkundung des länderübergreifenden Nationalparks La Amistad. Zur komfortablen “Los Quetzales Lodge” gehören einige Cabañas inmitten des Nebelwaldes, von denen aus man zu Fuß in wenigen Minuten zum Nationalpark gelangt. Absolut sehenswert ist auch die Orchideenzucht der “Finca Dracula”, mit 2000 Orchideenarten.


Volcán Barú
Der schlafende Riese ist mit 3475 Metern Pa- namas  höchster  Gipfel  und der südlichste in der Kordillere zentralamerikanischer Vulkane. Die einfachste Route zum Gipfel beginnt am Parkeingang, der ca. 7,5 km hinter Boquete an einer Abzweigung liegt. Die Straße ist bis hierhin asphaltiert, so dass man dieses Stück in jedem Fall fahren sollte (Mietwagen oder Taxi). Der Weg zum Gipfel ist breit, da ihn auch die Fahrzeuge der Elektrizitäts- und der Telefongesellschaft, die Antennen und Aus- rüstung auf dem Gipfel installiert haben, mehrmals pro Woche zurücklegen. Wer Glück hat, kann so eine Mitfahrgelegenheit zum Gipfel ergattern. Technisch ist der Aufstieg auch zu Fuß anspruchslos, allerdings in Teilen sehr steil und insgesamt anstrengend (Länge ab Parkeingang: 14 km). Der Weg führt zunächst durch landwirtschaftlich genutztes Gelände und dann durch dichten Nebelwald, der ab 3000 Meter Lavaasche weicht. Der Gipfel selbst weist einen regelrechten Antennenwald auf und ist keine Schönheit. Faszinierend sind allerdings die Blicke - mit etwas Glück kann man beide Ozeane sehen. Da es hier oben keine Hütte gibt, muss man an einem Tag auf- und absteigen.

A) Budget    B) Mittel    C) Luxus

B) Hotel 1, (zwischen Volcán und Cerro Punta) liebevoll ausgestattete Zimmer mit opulentem Frühstück; panamaisch-amerikanische Besitzer.

C) Hotel 2, (in Bambito) Luxuslodge mit Hallenbad, Sauna, Jacuzzi, Restaurant, Pferdeverleih etc.

B-C) Hotel 3, Hotel in Guadalupe und Cabañas an der Grenze zum “La Amistad” Nationalpark, umfangreiche Wellness- und Spa-Angebote, eigene Bäckerei und Forellenzucht, außerge- wöhnlich schön gelegen.