Der Vulkan ist einer der am leichtesten zugänglichen der Welt (und außerdem einer der aktivsten in Amerika), denn man kann auf einer asphaltierten Straße praktisch bis an den aktiven Krater heranfahren. Wenn man den Nationalpark betritt, merkt man nicht, daß man sich in einem riesigen erloschenen Krater befindet, dem "Vanterrón", der vermutlich um 4550 v.Chr. in einer gewaltigen Eruption ausbrach. Vom Aussichtspunkt am heute noch aktiven Krater, dem Nindirí, kann man noch die ehemaligen Kraterwände außerhalb des Parks erkennen.
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Am Eingang des Parks gibt es ein Besucher- zentrum mit Museum, in dem man nicht nur einiges über Vulkane lernt, sondern auch über die Geschichte der Chorotega Indianer, die hier Zeremonien abhielten, um den Feuergott "Chacitutique" zu besänftigen.
Von 1996 - 2000 nahmen die Aktivitäten ständig zu und seit 1997 ist die Westseite des Santiago Kraters aus Sicherheitsgründen gesperrt. Zu Beginn des Jahres 2001 traten fast keine Gase mehr aus dem Krater, was am 23. April 2001 durch den auf- gebauten Druck zu einer kleineren Eruption führte, bei der zum Glück niemand ernsthaft verletzt wurde. Allerdings vielen den herabfallen- den Gesteinsbrocken einige Autos zum Opfer.

Der älteste Nationalpark des Landes bietet dem Besucher insgesamt 20 km an Wanderwegen, den Kratersee "Laguna de Masaya", die zwei er- loschenen Krater Masaya und Nindirí und den aktiven Krater Santiago. Eine Besonderheit des Parks sind die grünen Papageien, die an den Wänden des Santiago-Kraters nisten, obwohl dieser giftige Gase ausstößt. Man kann sie am späten Nachmittag beobachten, wenn sie zu ihren Nestern zurückkehren.
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