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Tula |
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![]() In den Überresten der Hauptstadt der Tolteken lässt sich deren einstige Macht, die nicht auf Handel, sondern auf militärischer Überlegenheit gegründet war, heute nur noch schwer erkennen. Zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert waren die Tolteken die dominierende Macht im zentralen Hochland Mexikos. Ihren Namen verdanken die Tolteken den Azteken, in deren Nahuatl-Dialekt das Wort sinngemäß meisterhafte Handwerker bedeutet. Zu den berühmtesten Artefakten Tulas gehören die martialisch anmutenden, riesigen Atlanten, die früher das Tempeldach des Morgenstern-Tempels trugen. Dessen Name geht auf das Kriegsgestirn der Tolteken, die Venus, zurück.
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Das nur zum Teil restaurierte Hauptareal der Stätte ist relativ klein und weitaus weniger spektakulär als z.B. die Ruinen von Chichén Itzá, das in gewissem Sinne das Erbe der Tolteken antrat oder gar als die von Teotihuacán, das als Vorläufer-Kultur Tulas gelten kann. Tula liegt nur 80 km nördlich von Mexico City und ist gut mit öffentlichen Bussen zu erreichen. Der Besuch im Museo Nacional de Antropología, dessen Sammlung zahlreiche Originale der toltekischen Kultur enthält, ist eine gute Vorbereitung auf den Ort selbst.
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