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Pátzcuaro |
Hotels in Pátzcuaro |
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ist eine der schönsten Kolonialstädte Mexikos. Auf halber Strecke zwischen Morelia und Uruapán malerisch im westlichen Hochland gelegen, war Pátzcuaro einst die Hauptstadt der Tarascos, wie die Spanier die Purépecha nannten.
Der Stadtkern liegt einige Kilometer vom gleich- namigen See entfernt und gruppiert sich um die beiden zentralen Plätze "Vasco de Quiroga" und den kleineren "Gertrudis Bocanegra". Weiße Adobehäuser mit roten Ziegeldächern säumen die engen, teils noch gepflasterten Straßen und Gas- sen, die dem Besucher das Gefühl vermitteln, in die Vergangenheit früherer Jahrhunderte einzutau- chen. Die klare Luft des Hochlandes läßt die Farben leuchten und das Stadtbild als beinahe unwirkliche, historische Kulisse erscheinen. Die wohlproportionierte, weitläufige Plaza Quiroga ist von historischen Häusern mit Arkaden-Gängen umgeben, in denen sich heute Hotels, Restaurants und Geschäfte angesiedelt haben. ![]() Die Plaza Quiroga Der Pátzcuaro-See leidet unter massiver Ver- schmutzung, die einen vom Genuss der lokalen Fischspezialität, dem "pescado blanco" (weißer Fisch) abhalten sollte, auch wenn er heute oft aus Fischfarmen der Umgebung kommt.
![]() ![]() Die Biblioteca Gertrudis Bocanegra Es war hier, wo der katholische Bischof Vasco de Quiroga im 16.Jahrhundert indianische Dorfge- meinschaften nach dem Vorbild von Thomas Moores "Utopia" gründete und handwerkliche Traditionen förderte, die sich in feinen, kunst- handwerklichen Arbeiten bis heute erhalten haben, auch wenn die soziale Utopie nach dem Tod des Initiators 1565 bald in Vergessenheit geriet.
Einen ausgezeichneten Überblick über die Vielfalt der kunsthandwerklichen Tradition bietet die histo- rische "Casa de los Once Patios", ein ehemaliger Dominikaner-Konvent aus dem 18. Jahrhundert, in dessen Mauern viele Geschäfte "Artesanias" der Region anbieten: Kupferarbeiten aus Santa Clara del Cobre, aus Stroh gefertigte Gegenstände aus Tzintzuntzan und Musikinstrumente aus Paracho finden sich hier neben handbemalter Keramik, fein gearbeiteten Lackwaren und Textilarbeiten. Berühmt ist Pátzcuaro und vor allem das kleine Inseldörfchen Janitzio für seine Feierlichkeiten zu Allerseelen und Allerheiligen, die Jahr für Jahr größere Besuchermassen anziehen. ![]() Fischer auf dem Lago Pátzcuaro Ein beeindruckendes Fotomotiv sind aber die Fischer des Sees mit ihren feinen "Schmetter- lingsnetzen", die sie mit unnachahmlicher Eleganz auswerfen. Der außerhalb des Zentrums auf einem Hügel gelegene Aussichtspunkt "El Estribo" gewährt vor allem zur Zeit des Sonnenuntergangs herrliche Rundumblicke über das Seepanorama und die historische Stadt.
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A) Budget B) Mittel C) Luxus A) Hotel 1, (im Zentrum) kleines, familiäres Hotel mit einfachen, aber schönen Zimmern und Restaurant. Das Besitzerehepaar spricht englisch und bietet Touren an.
![]() B) Hotel 2, (im Zentrum) kleines Hotel in schönem Kolonialgebäude, Zimmer teilweise mit Kamin, vom Restaurant hat man schönen Blick über die Dächer der Stadt. ![]() B) Hotel 3, (im Zentrum) kleines Kolonialhotel in bester Lage, Zimmer (Nichtraucher) teilweise mit Balkon zur Plaza, Bar, Restaurant. ![]() |
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