Paquimé - Casas Grandes

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"Casas Grandes" oder Paquimé ist die wichtigste archäologische Stätte in Nordmexiko. Sie gehört zum Weltkulturerbe der Unesco. In einem vege- tationslosen Tal im Norden Chihuahuas gelegen, bedeckt die Adobe-Architektur der Anlage eine Fläche von über fünfzig Hektar. Um 1300 war Paquimé die  größte  Stadt  im  Norden  Mexikos und eine der größten im Kulturraum des "Süd- westens". Sie war ein wichtiges Handelszentrum für Türkise, Muscheln, Papageien (!) und Kupfer- gegenstände. Ihre Handelsbeziehungen reichten bis ins Phoenix-Becken und zum Colorado Plateau. Wie unter anderem Keramikfunde belegen, besaß Paquimé einen großen Einfluss auf die technologi- sche, religiöse und ökonomische Entwicklung des Südwestens. Die Keramik Paquimés mit ihren geome- trischen Mustern gehört zur be- merkenswertesten der präkolumbi- anischen Welt.
Eine kuriose Besonder- heit - neben der erfolg- reichen Zucht tropischer Vögel in einer nicht- tropischen Umgebung - stellen die einzigartigen T-förmigen Türen und Durchgänge der Casas Grandes dar. Ob sie eine Schutzmaßnahme gegen das Eindringen Fremder waren, oder rituelle Bedeutung hatten, ist unklar.


Im Museum der Anlage, für dessen harmonische Integration in die Umgebung der Architekt Mario Schetinan mit einem Architekturpreis ausge- zeichnet wurde, sind viele der wertvollen Fundstücke ausgestellt.

Im nahegelegenen Ort Mata Ortiz gibt es zahlreiche Töpfereien, deren Produkte die Tradition der Paquimé-Kultur fortschreiben.


Museo de las Culturas, Paquimé

A) Budget    B) Mittel    C) Luxus

A-B) Hotel 1, (Nuevo Casas Grandes) kinder- freundliches Hotel mit klimatisierten Zimmern, Pool, Bar, Restaurant.

A) Hotel 2, (Viejo Casas Grandes) kleines Hotel (5 Zimmer)