Zu den wichtigsten archäologischen Stätten im Umland von Oaxaca zählt Mitla. Die Totenstadt der Zapoteken liegt 46 km östlich von Oaxaca an der Straße nach Tehuantepec und ist gut mit öffent- lichen Bussen zu erreichen (Fahrtdauer ca. 50 Minuten). Die Ruinen liegen im Zentrum des Ortes.
Auf dem Weg nach Mitla kommt man am "Árbol del Tule" vorbei, einer riesigen Zypresse, deren Alter auf ungefähr 2000 Jahre geschätzt wird. Der Stamm hat einen Umfang von 58 Metern. 30 Menschen reichen gerade aus, um den mächtigen Stamm des Baumes mit ihren Armen zu umschließen.
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Auch andere prähispanische Stätten wie das male- risch gelegene Yagul, der ehemals wichtigste Marktplatz der Zapoteken in Lambityeco oder Zaachila, die letzte Hauptstadt des Zapoteken- reiches vor der Ankunft der Spanier, sind weniger als 50 km von Oaxaca entfernt und im Rahmen eines Tagesausfluges - mit Mietwagen oder Bus - zu erreichen.
Viele der Dörfer im Tal von Oaxaca sind regel- recht auf ein Handwerk spezialisiert. Wer sich besonders für Kunsthandwerk interessiert oder vor Ort einkaufen möchte, wird hier fündig: Der
Blick auf Yagul
Markt von Atzompa ist berühmt für seine grüne Keramik, die ihre Farbe einer Glasur aus Kupferoxid verdankt. Handgeformte Ornamente wie Blätter, Weinranken oder Blüten sind typisch.
In San Bartolo Coyotepec wird die Tradition der schwarzen, zapotekischen Keramik gepflegt, deren Entstehungsprozess man hier auch beobachten kann. San Martin Tilcajete hat bekannte Holzschnitzer, die vielfarbige Tiere oder Fabelwesen herstellen. In Ocotlán de Morelos findet jeden Freitag ein Markt statt, auf dem alle Arten von Kunsthandwerk, vor allem aber Keramik, geschmiedete Gegenstände und geflochtene Körbe angeboten werden.
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Schon in vorspanischer Zeit war Teotitlán del Valle für die Qualität seiner Webereien bekannt. Teppiche in rot und blau werden mit Indigo oder Cochinille gefärbt.
Ein faszinierendes Phänomen findet man in den Bergen bei Hierve el Agua (30 km von Mitla). Hier hat warmes, kalkhaltiges Wasser einen "ver- steinerten Wasserfall" gebildet. Das Wasser, das schon von den Zapoteken über Terrassen geleitet wurde, wird in mehreren Becken gestaut, in denen man ein entspannendes Bad nehmen kann.
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