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Pico Bonito Nationalpark |
Hotels in der Nähe |
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Der 1987 gegründete Nationalpark ist der zweit- größte seiner Art in Honduras. Insgesamt stehen ca. 1000 km² unter Naturschutz, nahezu die Hälfte davon unterliegt als Kernzone besonders strengen Regeln. Dem honduranischen Parlament liegt außerdem ein Antrag verschiedener Umweltschutz- organisationen vor, die Fläche des Nationalparks um weitere 550 km² auszudehnen.
Er liegt direkt hinter den Stränden des Karibikhafens La Ceiba, nur 5 Kilometer entfernt vom Stadtzentrum.
Der höchste Gipfel, der "Pico Bonito" (schöner Gipfel), erreicht 2436 Meter und ist damit der dritthöchste Berg des Landes. Besonders morgens präsentiert sich die Bergkette oft ohne Wolken und die Berge des Nationalparks bieten dann ein ein- drucksvolles Panorama. Durch den großen Höhenunterschied ist die natür- liche Vielfalt außerordentlich groß. Die Vegetation verändert sich allmählich mit zunehmender Höhe vom tropischen Regenwald zum Nebelwald in den Regionen ab ca. 1000 Metern. Im Rücken der Berge (von der Küste aus gesehen) finden sich im Tal Reste eines tropischen Trockenwaldes. Der Park schützt 35 Säugetierarten, darunter Seekühe, Jaguare, drei Affenarten, Aligatoren und eine Vielzahl von Fischarten. Außerdem wurden bisher 198 verschiedene Vogelarten gezählt (das sind 28% aller Vogelarten in Honduras).
Die Pflanzenwelt hat sich auf den steten Nebel eingestellt: viele Pflanzen - die sogenannten Epi- phyten - sind in der Lage, direkt aus der feuchten Luft das Wasser zu gewinnen. Dazu zählen die für die tropischen und subtropischen Bereiche Ame- rikas charakteristischen Bromelien und Tilandsien, sowie die artenreichste Pflanzenfamilie der Erde: die Orchideen (die besonders zwischen August und November blühen). Flechten und Moose führen dazu, daß sich die Konturen verwischen, und ver- leihen dem Wald seine typische Atmosphäre.
Für die Bewohner der Region hat der Nationalpark eine große Bedeutung: er versorgt sie mit Trink- wasser. Nebelwälder sind Wasserspeicher, indem die Pflanzen das Wasser aus der Luft aufnehmen und sobald sie gesättigt sind, tropft es über Blattspitzen auf den Boden herunter. Der lockere Boden saugt das Wasser wie ein Schwamm auf, und speichert es in den darunter liegenden Gesteinschichten. Auch in der trockenen Jahreszeit sickert stets genügend Wasser aus dem Gestein, welches zur Trinkwasserversorgung der 100.000 Einwohner von La Ceiba beiträgt. ![]() Es gibt einige wenige Möglichkeiten, die tiefer- gelegen Regionen des Nationalparks zu besuchen. Eine davon ist der Zacate River Trail, der ca. 2,8 km entlang des gleichnamigen Flusses aufwärts in den Wald führt und an einem schönen Wasserfall endet. Der Weg ist schweißtreibend, aber entlang des Weges findet man einige kristallklare "pools" in denen man ein erfrischendes Bad nehmen kann. Mit etwas Glück kann man Toucane oder sogar "white-faced monkeys" sehen.
Ein neuer Weg wird auf der "Cangrejal River" Seite des Parks gebaut, der zum El Bejuco Wasserfall führt. Der Rio Cangrejal ist außerdem ein Eldorado für Rafter. In La Ceiba bieten diverse Veranstalter ein vielfältiges Tourangebot zu fairen Preisen an, von Tagesausflügen bis hin zu mehrtägigen Touren.
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A) Budget B) Mittel C) Luxus
C) Hotel 1, (am Nationalpark) luxuriöse Lodge (deutschsprachiges Management), elegant-rusti- kale Bungalows mit Veranda, Pool, Restaurant, Bar, Aussichtsplattformen, Wanderwege, Vogel- beobachtung, Ausritte, Schmetterlingsfarm, uvm. .
![]() siehe auch La Ceiba
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