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Celaque Nationalpark |
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Mit seinen 2849 Metern ist der Celaque Honduras' höchster Berg. Ihn umgibt der gleichnamige Natio- nalpark, der auf einer Fläche von 27000 Hektar, be- dingt durch die jeweilige Höhenlage, unterschied- liche Vegetationszonen umfasst. Herzstück des drittgrößten honduranischen Naturschutzgebietes ist sein außergewöhnlich schöner Nebelwald, der Heimat zahlreicher Tierarten ist, unter ihnen Affen, Tapire, Tukane, Quetzale, Jaguare und ein beachtlicher Wildbestand. Unter den Flüssen, die am Celaque entspringen, ist der Arcagual der wichtigste, versorgt er doch mehr als einhundert Gemeinden des Umlandes mit Trinkwasser.
Um die landschaftliche Schönheit zu genießen, muss man nicht unbedingt bis zum Gipfel vordringen. Es gibt mehrere kurze und mittlere Wanderungen, für die man sich entscheiden kann. Die alpin anmutende Landschaft der tiefergelegenen Regionen am Beginn des Aufstiegs wird mit wachsender Höhe von Nebelwäldern abgelöst. Während der ersten Kilometer folgt der Weg über ![]() |
![]() weite Strecken einem Flusslauf. Nach drei bis vier Stunden erreicht man dann das erste Bergcamp, "Don Tomás" genannt. Nur noch wenige Lichtungen durchbrechen den dichten Wald bis zum Naranjo Camp, das in 2560 m auf einem Plateau liegt. Hier entfaltet der Bergnebelwald, in dem Bäume und Felsen bedeckt sind mit Moosen, Farnen, Orchideen, Bromeliaden und Rankengewächsen, seine größte, mystisch anmutende Schönheit.
Weitere zwei Stunden bergauf wartet der Gipfel, der an klaren Tagen grandiose Blicke verspricht, sich aber häufig in Wolken gehüllt präsentiert. Man erreicht den Nationalpark und das Besucherzentrum, die ca. 9 km von Gracias Lempira entfernt liegen, problemlos mit einem normalen Fahrzeug. Obwohl die Entfernung vergleichsweise gering ist, sollte man sie nicht zu Fuß zurücklegen, zum einen, um sich die Kraft für den weitaus interessanteren Teil innerhalb des Parks zu sparen, und um zum anderen möglichst |
früh im Nationalpark einzutreffen, um die Tier- und vor allem die Vogelwelt des Waldes in ihrer aktiven Phase wahrnehmen zu können.
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