Yaxhá

Yaxhá gehört gemeinsam mit Nakum und Naranjo zum so genannten kulturellen Dreieck (Triangulo Cultural) im Nordosten des Petén, nahe der Grenze zu Belize, der am dichtesten besiedelte Region der Mayaklassik.

Yaxhá liegt 168 m über dem Nordufer der gleichnamigen Lagune. Zu den wichtigsten baulichen Komplexen der weitläufigen Stätte zählen der Palast der Herrscherfamilie, die Nordakropolis, der Astronomische Komplex, zwei Ballspielplätze,

Arbeiter bei Restaurierungsarbeiten an einer Pyramide

die Ostakropolis, der Maler-Komplex und der Zwillingspyramidenkomplex. Sie alle sind durch ein System von gepflasterten heiligen Straßen, so genannten Sacbeob, verbunden. Die Ost-Akropolis der Stadt dominiert eine künstliche Plattform von quadratischem Grundriss über extrem steilen Böschungen. Sie markiert den höchstgelegenen Punkt des einstigen Stadtgebietes. Ihr rechteckiger Platz ist an allen vier Seiten von massiven Bauwerken umgeben, darunter zwei Palastbauten mit Überresten von Gewölberäumen.
Blick über die Lagune

Bauwerk 216 ist eine hohe, neunstufige Pyramide mit einem Tempel auf der obersten Plattform. Sie liegt auf der Mittelachse der Akropolis-Ostseite. Von ihrer Spitze hat man beeindruckende Weitblicke über den See und die Baumkronen des Umlands.

Touren nach Yaxhá beginnen in Flores.

kleinere Pyramide in Yaxhjá
Yaxhá bedeutet übersetzt grün- blaues Wasser. Die Emblemglyphe der Stadt stellt den Kopf eines Papageien dar.


Die Skizze zeigt einen Tempel auf einer aufge- schütteten Pyramide mit dem darunterliegenden überbauten Tempel und dem Grabungstunnel.




Hotels in der Nähe


siehe Flores