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Schmal wie ein Handtuch liegt Guatemalas Anteil an der Karibikküste zwischen Belize und Hon- duras eingeklemmt. Einziger bedeutender Atlantik- Hafen des Landes ist Puerto Barrios, das dem Urlauber allerdings wenig zu bieten hat, sieht man von den Bootsverbindungen ab, die von hier aus zu den beiden Nachbarländern führen. Zum touri- stischen Aushängeschild des Küstenstreifens ist der kleine Ort Livingston auserkoren worden, der in der Reiseliteratur stets für seine "karibische Atmo- sphäre" gerühmt wird. Das Straßenbild des baulich wenig reizvollen Ortes wird, anders als im übrigen

Land, von der afro-karibischen Bevölkerungsmehr- heit dominiert. Die Musik in den vielen Kneipen und kleinen Restaurants ist von Reggae- und Garifuna- Rhythmen geprägt und trifft damit den Geschmack der überwiegend jungen Rucksacktouristen, die die große Mehrheit der Reisenden stellen. Die Strände halten keinem ernsthaften Vergleich mit anderen Karibikstränden stand. Auch die Hotelszene ist spärlich, letztlich gibt es nur eine akzeptable, wenn auch überteuerte Unterkunft.
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Allerdings ist Livingston Ausgangspunkt für eine Bootsfahrt auf dem Rio Dulce, durch eine beeindruckende Flusslandschaft, die zahllose Vögel beheimatet. Nachdem sich die Schlucht nach wenigen Kilometern landeinwärts geweitet hat, legen die regelmäßig fahrenden Boote einen Bade-Stopp bei heißen Quellen ein. Auch im Bereich der Vogelinsel (Isla de Pájaros), die Heimat hunderter Reiher ist, wird der Bootsmotor gedrosselt, um den Passagieren Gelegenheit zum Schauen und Fotografieren zu geben.
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A) Budget B) Mittel C) Luxus
B) Hotel 1, Hotel mit geräumigen, wenn auch spärlich möblierten Zimmern mit Blick über den Hafen, Restaurant, Bar, Pool.
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