Xela, wie die Hauptstadt der Provinz Quetzalte- nango auch genannt wird, liegt im westlichen Hochland Guatemalas auf 2.335 Metern Höhe. Die Quiché Maya nannten die Region Xe La Juj Noj oder Xelajú ("zehn Ideen" oder "zehn weise Män- ner"). Nach der Eroberung durch die Spanier 1524 wurde der Ort Quetzaltenango ("Ort des Quetzal") genannt. Noch kommen nur relativ wenige Tou- risten nach Quetzaltenango, die meisten von ihnen, um abseits der Touristenhochburg Antigua Spa- nisch zu lernen. Daher ist die Auswahl an guten und zugleich preiswerten Sprachschulen groß.
Doch hat die Stadt mehr zu bieten, als nur ihr ganz- jährig mildes Klima, klare Luft und fantastische Fernblicke. Rund um den zentralen Platz der "Altstadt", dem Parque Centro America, sind die wichtigsten Gebäude und Sehenswürdigkeiten Xelas versammelt: Die aufwändig restaurierte Catedral del Espíritu Santo aus dem Jahr 1535, die Casa de la Cultura mit zwei Museen im Inneren
In der Umgebung der Stadt lohnt sich ein Besuch im Dorf San Andrés Xecul, dessen Kirchen- fassade mit ihren ungezählten Heiligenfiguren eines der bekanntesten Fotomotive des Landes ist. Xelas Umland ist ein bekanntes Wandergebiet; mehrere lokale Veranstalter bieten ein- bis mehrtägige Wanderungen an. Im unweit der Stadt gelegenen Almolonga kann man sich in den heissen Quellen "El Manantial" entspannen. Bekannter sind die Thermalquellen der "Fuentes Georginas" in der Nähe des Dorfes Zunil, mit seiner beein- druckenden Kirche.
Kirche von San Andres Xecul
(Museo de la Marimba und Museo de Historia Na- tural), sowie einem Kunst- und einem Eisenbahn- museum.
Auch die älteste Bank des Landes, die Banco de Occidente, hat hier ihren Sitz. Die Kirche La Transfiguración beherbergt das angeblich größte Kruzifix in Zentralamerika. Von ihrem Vorplatz hat man in jedem Fall einen schönen Blick über die Stadt.
Im nahe der Stadt gelegenen Olintepeque soll die größte Schlacht der spanischen Eroberung stattgefunden haben, in deren Verlauf Pedro de Alvarado den Quiché Führer Tecún Umán im Kampf mit einem Speer tötete. Der Legende nach soll in diesem Moment ein Quetzal auf der blutgetränkten Brust des sterbenden Maya- kriegers gelandet sein und so seine blutroten Brustfedern erhalten haben.
Landschaft bei Zunil
A) Budget B) Mittel C) Luxus
B) Hotel 1, (zentral) Kolonialhotel, Zimmer (auch Suiten) mit Kabel-TV, Zentralheizung, Bar, Restaurant, Pool, Parkplatz.
C) Hotel 2, (zentral) Bed & Breakfast, bestes Haus am Platz, großzügige Zimmer mit Kamin (und/oder Heizung), schöner Patio.