Vulkan Irazú


Der  höchste  Vulkan  des Landes (3.432  Meter) liegt 31 km nordöstlich der Provinzhauptstadt Carta- go und ca. 60 km östlich von San José. Die Strasse, die bis wenige hundert Meter an die Lagune des Hauptkraters heranreicht, macht ihn gut erreichbar.
Es gibt insgesamt fünf Krater, von denen drei leicht zugänglich sind. Der Hauptkrater mit seinen steilen, 300 m hohen Wänden, hat einen Durchmesser von mehr als einem Kilometer. An seinem Grund leuchtet die Lagune in schwefligem gelb-grün. In der kargen Landschaft der Kraterregion findet man kaum Vegetation und ebenso wenig Tiere, abgesehen vom "Playa Hermosa Krater", an dem man Vögel beobachten kann.


Der Vulkan ist zwar die meiste Zeit von Wolken verhüllt, aber in den Morgenstunden hat man meistens freie Sicht, und dann bieten sich dem Besucher gewaltige Blicke. Auch wenn die Hänge des Vulkans in den Wolken liegen, kann es sein, dass der Gipfel über den Wolken liegt.
Seit dem ersten dokumentierten Ausbruch des Irazú im Jahr 1723 war der Vulkan mehrfach aktiv. Nach einer starken Eruption 1963 ging über Cartago und San José ein Ascheregen nieder, während der damalige US-Präsident John F. Kennedy die Hauptstadt besuchte. Der letzte Ausbruch fand 1994 an der Nordwand des Kraters statt. Heute zeigen "fumaroles", kleinere Lava-

ströme und leichte Beben, dass der "Berg der Beben und Donner" seinen Beinamen zurecht trägt.
Für einen Besuch des Irazú Nationalparks sollte man sich unbedingt wetterfest ausrüsten, denn durch den starken Wind in dieser Höhe können plötzliche Temperaturschwankungen von -3°C bis +17°C auftreten. Menschen mit sonnenempfindlicher Haut sollten unbedingt einen starken Sonnenschutz mitbringen. Am Gipfel gibt es ein kleines Café, in dem man Snacks und Kaffee bekommt.



A) Budget    B) Mittel    C) Luxus

A) Hotel 1, (in Rancho Redondo) Lodge auf großem Grundstück mit See, 15 Zimmer, Pool, Restaurant (Do-So), eigene Pferde für Ausritte.