Reserva Natural Absoluta Cabo Blanco


Nur wenige Kilometer südlich von Montezuma auf Nicoya liegt dieses Naturschutzgebiet, dessen "weißes Kap" die Südspitze der Halbinsel ein- nimmt. Es existiert seit 1963 und ist damit eines der ältesten Costa Ricas. Das Ehepaar Nicolás Wessberg und Karen Mogensen hatte damals begonnen, den tropischen Feuchtwald der Gegend vor der Abrodung zu bewahren. 1994 vermachte Frau Mogensen das Land dem Staat, und seitdem steht Cabo Blanco unter Aufsicht der Nationalpark-Behörden.

Die Vegetation des Naturreservats ist von immergrünen Bäumen geprägt. Zu den Tierarten, die hier vorkommen, gehören Brüll-, Kapuziner- und Klammeraffen, Ozelote, Stachelschweine, Gürteltiere, Agoutis und zahlreiche Vogelarten. Pelikane, Fregattvögel und eine große Brauntölpelkolonie bevölkern die Küsten- und Strandabschnitte des Reservats. Ein interessanter Weg führt vom Haupteingang der Parkverwaltung zum Strand von Cabo Blanco. Das Reservat ist montags und dienstags für Besucher geschlossen.



VORSICHT vor Manzanillo-Bäumen (Hippomane mancinella, Euphorbiaceae) am Strand! Sie enthalten in allen Pflanzenteilen einen sehr giftigen, hautreizenden, ätzenden Milchsaft und sind daher als Schatten- spender denkbar ungeeignet!

An den übrigen Tagen sollte man möglichst zeitig vor Ort sein, um Tiere in der Nähe des Weges zu sehen (und nicht nur zu hören). Proviant muss man selbst mitbringen, Trinkwasser gibt es am Eingang. Da der Weg an einem schönen Strand endet, empfiehlt es sich auch die Badesachen mitzunehmen.



siehe Montezuma