Das ehemalige kreolische Fischerdorf, das am südlichen Ende einer schmalen Halbinsel liegt, sieht so aus, wie man sich als Europäer die Karibik vorstellt: Holzhäuser in (fast) allen Farben, Kneipen, Hotels, ein kleiner Hafen, ein Fußballfeld, ein kleiner Flugplatz, ein langer Strand mit Palmen, und die (wahrscheinlich) schmalste Straße der Welt.
Sie verläuft als schmaler Betonsteg, der ausschließlich Fußgängern vorbehalten ist, parallel zur Strandlinie und deren Häuserzeilen. Placencias gelassene Atmosphäre ist ansteckend und animiert zum überzeugten Nichtstun.
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Doch auch für Unternehmungslustige gibt es einiges zu tun und zu sehen: seien es Schnorcheltouren zu den vorgelagerten "Southern Cayes", Boots- oder Kayaktouren auf dem "Monkey River", oder auch ein Tagesausflug zum "Cockscomb Basin Wildlife Sanctuary", dem weltweit ersten Schutzgebiet für Jaguare, das unter anderem Heimat von Pumas, Fröschen, Schlangen, sowie über 290 Vogelarten (u.a. Tukane, Kolibris)ist. Wer in der Zeit zwischen März und Mai nach Placencia kommt, kann mit etwas Glück die mit bis zu 18(!) Metern Länge ebenso riesigen wie harmlosen Walhaie sehen.
Im Oktober 2001 wurde Placencia von Hurrikan "Iris" schwer getroffen und ein großer Teil der Gebäude zerstört oder stark beschädigt. Inzwischen ist der "Wieder- aufbau" aber weitgehend abgeschlossen. Hotels, Restaurants und andere Gebäude sind renoviert oder neu errichtet. Lediglich die nachwachsenden Palmen können mit den Exemplaren aus der Zeit vor Iris noch nicht wieder konkurrieren.
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A) Budget B) Mittel C) Luxus
A) Hotel 1, (direkt am Strand) einfaches Hotel in Holzbauweise, Zimmer mit Ventilator, Kühlschrank, Veranda, teilweise Meerblick, eine Cabaña mit Küche, angeschlossenes Restaurant, Tourange- bote.
C) Hotel 2, (etwas außerhalb, direkt am Strand) Luxuslodge von Francis Ford Coppola, Cabañas und zwei Villen mit Ausstattung im balinesischen Stil, 2 Restaurants, Bar, Tourangebote.
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