Lamanai

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Die Ruinen von Lamanai, eines der größten Maya- Zeremonialzentren von Belize, liegen am Ufer der rund 48 Kilometer langen New River Lagoon im nördlichen Zentral-Belize. Lamanai weist eine der längsten durchgehenden Besiedlungszeiten in der gesamten Maya-Welt auf: Ohne Unterbrechung lebten hier Maya über 3.000 Jahre lang. Zum archäologischen Reservat gehören ein kleines Museum, die Überreste zweier spanischer Kirchen aus dem 16. Jahrhun- dert, sowie eine 1860 erbaute Zuckermühle. Der Name Lamanai stammt vermutlich aus vorspanischer Zeit und bedeutet "Tauchendes Krokodil". Zumindest überlieferten die ersten Spanier diesen Namen als Lamanay oder Lamayna, was wahrscheinlich vom Mayabegriff "Lama'anayin" abgeleitet wurde.
Lamanai wurde erstmals 1917 von Archäologen besucht, doch erst ab 1974 führten Mitarbeiter des Royal Ontario Museum systematische Grabungen durch. Mit dem Jahr 2000 hat man begonnen, einige repräsentative Bauwerke schrittweise zu rekonstruieren. Das Zentrum der alten Stadt erstreckt sich über einem Kilometer entlang der New River Lagoon, dem seeähnlichen Seitenarm des New River. Viele kleinere Ruinen sind noch im umgebenden Regenwald verborgen.

Lamanai kann man von Belize City als Tagestour besuchen. Nach einem kurzen Flug oder einer längeren Busfahrt gelangt man in einer einstündigen Bootsfahrt zu den Ruinen. Wer mit dem bescheidenen Unterkunftsangebot der Provinzstadt Orange Walk vorlieb nimmt, spart sich Bus oder Flug. Dank ihrer Abgeschiedenheit wird die Stätte zwar annährend täglich, dann aber nur von kleinen Gruppen besucht.


A) Budget    B) Mittel    C) Luxus

C) Hotel 1, (20 Minuten zu Fuß) luxuriöse Lodge, die einzige Unterkunft in unmittelbarer Nähe, wird allerdings von einigen Gästen als völlig überteuert bewertet.


Die ideale Alternative wäre Orange Walk als Ausgangspunkt, jedoch gibt es hier nur sehr einfache Unterkünfte, die kaum den touristischen Standards genügen.

Wir empfehlen daher eine Tagestour von Belize City.