TIERWELT


Tausende von Grauwalen kommen alljährlich zwischen Dezember und April in die Salzwasser–Lagunen der Baja California Sur. Ihre ruhigen Gewässer bieten ideale Bedingungen für die Geburt und erste Schwimmer- fahrungen der Jungwale.

Walschutzgebiet von El Vizcaíno, Mexiko
Schmetterlinge
Millionen von Monarch- Schmetterlingen aus Nordamerika überwintern im Schutzgebiet von El Rosario im mexikanischen Bundesstaat Michoacán.

Sanctuario El Rosario del Monarca., Mexiko
Zu den schönsten Schmet- terlingen überhaupt zählt zweifellos der metallisch leuchtende blaue Morpho. Ihm begegnet man im Vogelparadies der Pipeline Road in Panama.

In Costa Rica gibt es einige komerziell betriebene Schmetterlingsfarmen, in denen man Larven, Puppen und selbstverständlich geschlüpfte Exemplare zahlloser Schmetterlingsarten sehen kann.

Regenwälder
sind ebenso seltene wie hochkomplexe Ökosysteme, deren Reiz nicht zuletzt in der Vielfalt ihrer Fauna liegt. Dennoch entpuppt es sich häufig als schwierig, diese ohne fundierte Kenntnisse oder fachkundige Führer wahrzunehmen.

Corcovado Nationalpark, Costa Rica
Río Plátano, Honduras
Rio San Juan, Nicaragua
Barra del Colorado, Panama
La Amistad Nationalpark, Panama
Darién Nationalpark, Darién

Meeresschildkröten gehören zu den bedrohten Tierarten. Unter ihnen die pazifische Bastardschildkröte, die Karett-, Leder- und die Grüne Meeres- schildkröte. Das mexikanische Zentrum "Centro Mexicano de la Tortuga" beim Schildkröten- strand von Mazunte liegt östlich von Puerto Escondido. Der costaricanische National- park Tortuguero ist einer der bekanntesten Nistplätze von Meeresschildkröten. Die mächtigen Lederschildkröten kommen zur Eiablage an den Strand der Playa Grande, nördlich des Ferienortes Playa Tamarindo. Am Strand von La Flor bei San Juan del Sur in Nicaragua kann man ebenfalls Lederschildkröten und Grüne Meeresschildkröten beobach- ten. Viele andere Strände Mittelamerikas und Mexikos gelten als Nistplätze...

Die kleinen, oft nur daumennagelgroßen Giftpfeilfrösche sind trotz ihrer leuchtenden Farben schwer zu entdecken. Am besten schließt man sich hier einem lokalen Führer an, der weiß, wo sie zu finden sind.
Bocas del Toro (Panama)
Rio San Juan (Nicaragua)

Um El Valle de Antón (Panama) findet man die berühmten goldenen Frösche.
Die Waldformen Mittelame- rikas und Mexikos sind äußerst vielfältig. Mangroven- wälder entlang der karibischen Küsten und der Flussläufe, tropische Regenwälder im karibischen und pazifischen Tiefland, Nebelwälder an den Berghängen der vulkanischen Gebirgskette. Kiefern- und Savannenwälder findet man in den gemäßigten Klimazonen ebenso wie alpin anmutende Laub- und Nadelwälder. Zu ihren farbenprächtigsten Bewohnern gehören die zahl- losen Vogelarten, auch wenn sie nur einen Teil der immensen Artenvielfalt ausmachen.
Caño Negro, Costa Riva
Vulkan Mombacho & Río Plátano, Nicaragua
La Tigra Nationalpark & Celaque Nationalpark, Honduras