ESSEN UND TRINKEN


ESSEN
Mexiko: ausgeprägte regionale Küchen, in denen indianische und spanische Traditionen zu raffinierten Kombinationen verschmelzen. Berühmte Beispiele sind unter anderem Yucatán, Oaxaca, Puebla und Veracruz.
Belize: Wenig spektakuläre Küche, häufig preiswerte Restaurants, die Gott sei Dank weniger von der britischen Kolonialgeschichte als von kreolischen und karibischen Einflüssen geprägt ist. Nationalgericht: "Rice and Beans".
Guatemala: Die guatemaltekische Küche kann mit der mexikanischen nicht mithalten, jedoch ähneln viele der Basis-Gerichte denen Mexikos. In touristischen Zentren wie Antigua gibt es ausgezeichnete Restaurants, die die Taco-Tortilla-Palette phantasievoll erweitern.
Honduras: Die honduranische Küche basiert - wie die der Nachbarn - auf den Grundzutaten Bohnen, Reis, Tortillas, gebackene Bananen, Fleisch, Kartoffeln, Sahne und Käse. Frischen Fisch und Meeresfrüchte gibt es auf den Bay Islands und an der Karibikküste.
Nicaragua: Neben der traditionellen Reis-Bohnen-Mischung, dem "Gallo Pinto" hat die nicaraguanische Küche viele traditionelle Gerichte aufzuweisen, die oft mit Kochbananen oder Yucca serviert werden. Im Gebiet des Rio San Juan gibt es ausgezeichnete Süßwasser-Garnelen, an der Karibikküste und den vorgelagerten Inseln auch frische und preiswerte Langusten.
Costa Rica: der Musterknabe der Region ist kulinarisches Schlusslicht. Das "Gallo Pinto"-Einerlei erreicht hier seinen Höhepunkt. Zum Frühstück wird es meist mit Eiern serviert, als Mittag- oder Abendessen heißt es dann - mit Fleisch oder Hühnchen serviert - "casado" , was wörtlich übersetzt "verheiratet" bedeutet, und als ironischer Kommentar auf das Essen verstanden wird, das einen (Mann) erwartet, wenn er erst verheiratet ist...
Panama: bereits der Landesname - Fisch im Überfluss - gibt einen Hinweis darauf, dass Fisch und Meeresfrüchte in Hülle und Fülle angeboten werden. Eine panamaische Spezialität sind Suppen und Eintöpfe, wie z.B. das Nationalgericht "Sancocho", ein Hühnereintopf mit Kartoffeln, Mais, Zwiebeln, Avocados und zahlreichen Gewürzen. Panama City hat eine breitgefächerte Restaurantszene, in der alle Weltküchen in authentischer Qualität vertreten sind.



Tegucigalpa

Granada

Mexiko City

Oaxaca

Puebla

Mérida

Antigua

Puerto Vallarta

Veracruz

Panama City

TRINKEN
Kaffee: Costa Rica, Guatemala, Nicaragua und Panama sind ausge- sprochene Kaffee-Export-Länder. Entsprechend gut stehen die Chancen, zumindest in etwas teureren Cafés und Restaurants, ausgezeichneten Kaffee serviert zu bekommen.
Bier: ist das Nationalgetränk in allen mittelamerikanischen Ländern und in Mexiko. Oft geht die Brautradition auf deutsche Auswanderer zurück, die nach Pilsener Art brauen. Daneben gibt es auch verschiedene Lager-Biere.
Spirituosen: Neben dem mexikanischen Tequila und Mezcal domi- niert vor allem der Rum. Nicaragua beansprucht dabei, mit seinem "Flor de Caña" den besten Rum überhaupt herzustellen. Tequila oder Rum sind auch die Basis für zahlreiche Cocktails und Mixgetränke.
Säfte: Frisch gepressten Saft erhält man aus Orangen, Mandarinen und Melonen. Ein Großteil der anderen tropischen Früchte wird - mit Wasser verlängert und gesüßt - zu Säften, bzw. sogenannten "Licuados" verarbeitet. Die Palette reicht von den vertrauten Früchten Ananas, Mango, Papaya und Honigmelone bis zu den exotischeren wie Tamarinde oder Sternfrucht.
Wein: Die spanische Kolonialmacht hatte einst - zum Schutz eigener Märkte - den Weinanbau in Neuspanien verboten. Seit einigen Jahren gibt es gute mexikanische Weine, die übrigen Ländern Mittelamerikas sind auf chilenische oder argentinische Importe angewiesen.