|
|
Menschenrechte
aktuell |
Der Bericht des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, der im Dezember 2003 der mexikanischen Regierung übergeben wurde, soll die Grundlage eines nationalen Menschenrechtsprogrammes in Mexiko bilden. Grundlage des Berichts wiederum war eine Kooperations- vereinbarung mit der UNO, die Prädident Fox unmittelbar nach Amtsantritt unterzeichnet hatte.
Zentrale Problemfelder der mexikanischen Menschenrechtslage waren und sind missbräuchliche Verhaltensweisen staatlicher Institutionen, seien es die politischen Morde, Folterungen oder das Verschwindenlassen von Personen während des sogenannten “schmutzigen Krieges” gegen linke Aktivisten während der späten sechziger und siebziger Jahre, oder die systematischen Diskriminierungen indigener Bevölkerungsgruppen. Auch die zahllosen ungeklärten Morde der letzten Jahre an jungen Frauen im grenznahen Ciudad Juárez sind ein ebenso dramatischer wie skandalöser Beleg dafür, dass das Justizsystem gerade den weitgehend wehrlosen Bevölkerungsgruppen keinen Schutz bietet.
|
|