Francisco Villa, (*5. Juni 1878, †20. Juli 1923, ermordet), wurde als Doroteo Arango in San Juan Del Río, Durango, geboren.
Der mexikanische Revolutionär, der von Hollywood zum Prototypen gemacht wurde - im Film von Raoul Walsh spielte er sich gar selbst - war im Unterschied zu Emiliano Zapata - vor allem ein militärische Führer, der heterogene Interessen von Industrie-und Eisenbahnarbeitern, Kleinbauern und Landlosen vertrat. Programmatische Defizite glich der "Ejercito del Norte", wie die Nordarmee genannt wurde, durch militärische Schlagkraft aus. Das ehemalige Wohnhaus seiner Witwe (einer seiner Witwen?) in Chihuahua ist heute das sehenswerte Museo de la Revolución.
Villa wurde, nachdem er sich 1920 aus der Politik zurückgezogen hatte, am 20. Juli 1923 gemeinsam mit drei Begleitern, in Hidalgo del Parral, Chihuahua, seinem Dodge erschossen.
Eine irrwitzige Geschichte rankt sich um den Verbleib seines Kopfes. 1926 soll ein us-amerikanischer Glücksritter Villas Grab geschändet, dessen Kopf abgetrennt und an die Geheimgesellschaft der "Skulls and Bones" der Yale University verkauft haben.
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