BERÜHMTE
MEXIKANER(INNEN)



KLISCHEES


TOURISTISCHES & STATISTISCHES



Ramón Novarro (* 6. Februar 1899  † 30. Oktober 1968)

Als Ramón Gil Samaniego in Durango, Mexiko geborener Star des Stummfilms und des frühen Hollywood-Kinos. Heute weitgehend vergessen erlebte er den Höhepunkt seiner Karriere, als er 1925 die Titelrolle des Monumentalfilms "Ben Hur" erhielt. Schaffte Dank seiner melodiösen Stimme den Sprung vom Stummfilm zum Tonfilm. Zog sich nach einem kurzen Comeback Ende der 40er Jahre vom Filmgeschäft zurück. Der Cousin von Dolores del Río wurde 1968 von zwei jugendlichen Einbrechern in seinem Haus in Los Angeles brutal ermordet.

www.ramonnovarro.com
Diego Rivera (* 1886  † 1957)

In Guanajuato geborener Maler, Muralist und politischer Aktivist, der die mexikanische Kunst(geschichte) nachhaltig beeinflusst hat. Nach Studien in Europa begann er ab 1921 in Mexiko großflächige Wandmalereien zu schaffen, die sich mit der Geschichte Mexikos unter dem Aspekt der sozialen Unterdrückung auseinander setzten. Sein von indigener Kunst beeinflusstes Werk, das als gesellschaftlicher Kommentar verstanden werden will, wurde und wird kontrovers beurteilt. Rivera wird häufig in einem Atemzug mit seiner zweimaligen Ehefrau Frida Kahlo genannt.

Riveras Werke im Netz
Gael Garcia Bernal, am 30.Oktober 1978 in Guadalajara, Jalisco geborener Shooting Star des internationalen Kinos.

Filme:
  • Amores Perros (2001)
    Regie : Alejandro Gonzalez Inarritu
  • Bendito infierno (2001)
  • Y tu mama también (2001)
    Regie : Alfonso Cuaron
  • El Crimen de Padre Amaro (2002)
    Regie : Carlos Carrera
  • The Motorcycle Diaries (2004)
    Regie: Walter Salles
  • La Mala Educación (2004)
    Regie: Pedro Almodovar
Frida Kahlo 6.Juli 1907 - 13.Juli 1954 (vermutlich Selbstmord).

Mexikanische Malerin, die selbst das Etikett des Surrealistischen, das ihr die Kritik häufig anheftete, ablehnte. Ihre andauernde und freimütige Beschäftigung mit weiblichen Themen - häufig in Form von (Selbst)Portraits - machte sie in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zur feministischen Kultfigur.

deutschsprachige Website zur Biografie Kahlos
Carlos Fuentes,

einer der bekanntesten lateinamerikanischen Autoren (*1928) wuchs als Diplomatensohn in Panama, verschiedenen Ländern Latein- amerikas, den Vereinigten Staaten und in Europa auf. Nach dem Jurastudium in Mexiko Stadt bereitete er sich am Institut des Hautes Études Internationales in Genf auf die diplomatische Laufbahn vor. Von 1975 bis 1977 war Fuentes mexikanischer Botschafter in Frankreich, danach erfolgte die Berufung an verschiedene Universitäten (u.a. Cambridge, Harvard und Princeton) als Gastprofessor. Unter anderen mit dem Rómulo-Gallegos-Preis (1977, für den Roman Terra Nostra) und dem Cervantes-Preis ausgezeichnet. Carlos Fuentes gilt als einer der profiliertesten Kritiker des us-ame- rikanischen (Kultur)Imperialismus, vor allem in Lateinamerika. Fuentes lebt in London.

siehe Glossar-Eintrag
Dolores Del Río (* 1904  † 1983)

wurde in Durango, Mexiko geboren und später der erste mexikanische Filmstar mit internationalem Erfolg. Im Hollywood der 20er Jahre galt sie als weibliches Pendant zu Rudolfo Valentino. Der Tonfilm brachte auf Grund ihres Akzents einen Karriereknick. Dolores del Río kehrte nach Mexiko zurück, wo sie mit dem Film "Flor silvestre" (1943) zum größten Star im eigenen Land wurde und zusammen mit Gabriel Figueroa, Mauricio Magdaleno und Pedro Armendariz für die sogenannte "Goldene Ära" des mexikanischen Films steht.
Juan Rulfo (* 16.Mai 1918 in Sayula, Jalisco, † 7. Januar 1986 in Mexico City)

Mexikanischer Autor, der als einer der bedeutendsten Lateinamerikas gilt, obwohl sich sein Ruhm auf ein schmales Werk gründet: Den Roman Pedro Páramo sowie Der Llano in Flammen, eine Sammlung von Kurzgeschichten. Gilt als Pionier des "Magischen Realismus".

Biografie bei Suhrkamp
Rufino Tamayo (* 26.August 1899 in Oaxaca  † 24.Juni 1991)

einer der berühmtesten mexikanischen Maler, dessen Werk von indigener mexikanischer Ikonographie ebenso beeinflusst ist wie vom Kubismus und Surrealismus. Zahlreiche Arbeiten befinden sich heute im Centre Pompidou, Paris, im Dallas Museum of Art, dem Museo de Arte Moderno, Mexico City, dem nach ihm benannten Museo Tamayo, Mexico City, sowie dem dortigen Palacio de Bellas Artes.

Tamayo Museum
Salma Hayek

die Schauspielerin wurde am 2.September 1966 als Tochter einer spanischen Mutter und eines libanesischen Vaters in Coatzacoalcos, Veracruz, geboren. Zu ihren bekanntesten Filmen gehören:
  • Mi vida loca (1993) Regie: Allison Anders
  • Desperado (1995) Regie: Robert Rodriguez
  • From Dusk Till Dawn (1996) Regie: Robert Rodriguez
  • Fools Rush In (1997) Regie: Andy Tennant
  • Dogma (1999) Regie: Kevin Smith
  • Traffic (2000) Regie: Steven Soderbergh
  • Frida (2002) Regie: Julie Taymor
  • Once Upon a Time in Mexico (2003) Regie: Robert Rodriguez
  • After the Sunset (2004) Regie: Brett Ratner
Sor Juana Inés de la Cruz

gilt heute als größte Poetin Amerikas im 17.Jahrhundert. Eine Nonne und Dichterin, deren Ideen und intellektuelle Fähigkeiten ihrer Zeit voraus waren. Unter dem Druck der katholischen Kirche gab sie ihre Autoren-Tätigkeit auf, nicht ohne in ihrer "respuesta" - ihrer Antwort an den Bischof - ihr Recht als Frau auf gleichberechtigte Bildung eingeklagt zu haben. Ein literarisches Denkmal setzte ihr Octavio Paz mit seinem biografischen Roman Sor Juana Ines de la Cruz oder die Fallstricke des Glaubens.

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Emiliano Zapata * 8 August 1879   † 10.April 1919 (ermordet),

Der im kleinen Dorf Anenecuilco, im Bundesstaat Morelos geborene Mestize war ein bekannter Zureiter und Pferdehändler, als er 1909 zum Dorfvorstand gewählt wurde. Ziel seines Kampfes war die Sicherung und Rückgabe der kommunalen Ländereien, sogenannter Ejidos, die durch sich stetig ausdehnende Zuckerrohrhaciendas wider- rechtlich vereinnahmt worden waren. Diese Forderungen legte Zapata in seinem "Plan von Ayala" dar, den die Regierung Madero ablehnte. Im darauf folgenden Guerillakampf bewaffneter Bauern, deren Führer Zapata war, konnten Teile einer Landumverteilung durchgesetzt werden. Zapata wurde schließlich im Auftrag Carranzas in einen Hinterhalt gelockt und ermordet.
In der Nachfolge Zapatas und seines Programms sieht sich heute die EZLN in Chiapas, deren Ziel nicht die Übernahme der politischen Macht, sondern die Durchsetzung einer Landreform zugunsten indigener Kleinbauern in Mexikos südlichstem Bundesstaat ist.

Hintergrund   mehr Informationen

1952 wurde Zapatas Leben von Elia Kazan verfilmt. In Viva Zapata! spielte Marlon Brando die Hauptrolle.
Carlos Santana,

die Ikone des Latin Rock und seit "Supernatural" als Begründer(?) der World Music gehandelt, wurde am 20. Juni 1947 in Autlan de Navarro, Jalisco, als Sohn eines bekannten Mariachi-Geigers geboren. 1955 zog die Familie ins boomende Tijuana und von dort 1960 weiter nach San Francisco. 1998 wurde Carlos Santana die Rock'n Roll Hall of Fame aufgenommen.

www.santana.com
Motecuhzoma Xocoyotzin ('Montezuma II') * 1466  † 30.06. 1520

Das Wissen über den "zürnenden, jungen Fürsten", so die Übersetzung seines Namens, beruht weitgehend auf europäischen Quellen, da die Spanier mit der Zerstörung Tenochtitláns auch den Großteil der materiellen Kultur der Azteken vernichteten. In der Geschichtsschreibung wird der Sprecher der Azteken meist als Zauderer, oder als Opfer seines Irrglaubens, dass die spanischen Eindringlinge Götter seien, dargestellt.
Unter seiner Regentschaft erreichte das Aztekenreich seine größte Ausdehnung - und erlebte seinen Untergang.

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Octavio Paz * 31.März 1914 in Mexiko-City, † 19.April 1989 in Mexiko-City

gilt als bekanntester mexikanischer Autor, der 1990 für sein Gesamtwerk mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Nach einer ersten Tätigkeit als Kunstkritiker folgte ein Jura- und Philosophiestudium. 1946 trat er in den Diplomatischen Dienst ein, zunächst als Botschafter in Paris, später in Neu Delhi. Dieses Amt legte er aus Protest gegen das Massaker an Studenten im Vorfeld der Olympischen Spiele von 1968 nieder. Anschließend folgten Gastprofessuren in den USA.
Paz war Dichter, Erzähler und vor allem Essayist. Als sein wichtigstes Werk gilt denn auch der Essay Das Labyrinth der Einsamkeit. In ihm leistet er eine komplexe Analyse der mexikanischen Identität, die er als gefangen in der Ablehnung beider kultureller Komplexe, des spanischen ebenso wie des indigenen, beschreibt.
José Clemente Orozco (* 1883  † 1949)

Von den mexikanischen Künstlern des sogenannten Muralismo, der in den 20er und 30er Jahren des 20.Jahrhunderts entstand, gehört José Clemente Orozco nicht nur zu den bedeutendsten, sondern auch zu dem politisch am schärfsten Anklagenden. Seine monumentalen Wandbilder, die er z.T. auch in den USA und im Auftrag des Milliardärs Rockefeller schuf, mehr oder weniger verschlüsselte Metaphern des Leidens, der Vergeblichkeit des Kampfes, der Klage und der Solidarität mit den Opfern. Innerhalb Mexikos sind einige seiner bedeutendsten Werke im Palacio de Bellas Artes von Mexico City, vor allem aber in seiner Hei- matstadt Guadalajara zu sehen. Sein wohl berühmtestes Fresko El hombre de fuego schuf Orozco in der Kuppel der alten Kapelle des Hospicio Cabañas in Guadalajara.

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Julio César Chávez geb. am 12.Juli 1962 in Culiacán

Die mexikanische Ringlegende Julio Cesar Chavez nahm am Samstag Abschied vom aktiven Boxsportgeschehen. Der inzwischen 41-Jährige beendete seine Laufbahn in Mexiko City vor etwa 40.000 Zuschauern gegen seinen früheren WM-Gegner Frankie Randall (42) aus den USA mit einem klaren Punktsieg über zehn Runden (99:91, 98:92 und 98:92). Damit erreichte Chavez in seiner über 24 Jahre dauernden Profikarriere 106 Erfolge und zwei Unentschieden in 113 Kämpfen. Der Ringveteran hatte bereits 1984 im Alter von 22 Jahren seinen ersten WM-Titel erkämpft. In Los Angeles siegte er dabei gegen Mario Martinez und wurde WBC-Champion im Super-Federgewicht. Später stieg er dann ins Leichtgewicht auf und gewann die Gürtel der World Boxing Association und des World Boxing Councils. Es folgten Titel im Halb-Weltergewicht beim WBC und der IBF.
Hugo Sanchez geboren am: 11.06.1958

Der bekannteste mexikanische Fußballer erreichte den Höhepunkt seiner Karriere, als er 1985 bei Real Madrid unterschrieb. An der Seite von Spielern wie Michel, Butragueño, Camacho und Valdano wusste er zu überzeugen und schoss seinen neuen Klub zu fünf Meisterschaften in Folge. Viermal wurde er in dieser Zeit Torschützenkönig, 1990 mit der phantastischen Anzahl von 38 Treffern, die ihm die europäische Torjägerkrone einbrachten.
Benito Juárez (1806-1872)

Der aus einer zapotekischen Familie im Bundesstaat Oaxaca stammende mexikanische Präsident wurde zu einem der wenigen, unumstrittenen Volkshelden des Landes. In einer tiefkatholischen Pflegefamilie aufgewachsen, gelangte Juárez über das Amt des Obersten Richters zur Präsidentschaft. Seine von liberalen, antiklerikalen Reformen geprägte Amtszeit war durch die bewaffnete Intervention Frankreichs unterbrochen. Mit Unterstützung der USA gelingt es Juárez und seinen Anhängern, den von Frankreich installierten Marionettenkaiser Maximilian zu stürzen.

Hintergrund
Francisco Villa, (*5. Juni 1878, †20. Juli 1923, ermordet), wurde als Doroteo Arango in San Juan Del Río, Durango, geboren.

Der mexikanische Revolutionär, der von Hollywood zum Prototypen gemacht wurde - im Film von Raoul Walsh spielte er sich gar selbst - war im Unterschied zu Emiliano Zapata - vor allem ein militärische Führer, der heterogene Interessen von Industrie-und Eisenbahnarbeitern, Kleinbauern und Landlosen vertrat. Programmatische Defizite glich der "Ejercito del Norte", wie die Nordarmee genannt wurde, durch militärische Schlagkraft aus. Das ehemalige Wohnhaus seiner Witwe (einer seiner Witwen?) in Chihuahua ist heute das sehenswerte Museo de la Revolución.
Villa wurde, nachdem er sich 1920 aus der Politik zurückgezogen hatte, am 20. Juli 1923 gemeinsam mit drei Begleitern, in Hidalgo del Parral, Chihuahua, seinem Dodge erschossen. Eine irrwitzige Geschichte rankt sich um den Verbleib seines Kopfes. 1926 soll ein us-amerikanischer Glücksritter Villas Grab geschändet, dessen Kopf abgetrennt und an die Geheimgesellschaft der "Skulls and Bones" der Yale University verkauft haben.

Hintergrund

Luis Barragán (* 9.3.1902 Guadalajara  † 22.11.1988 Mexiko-Stadt),

Der mexikanische Architekt und Träger des Pritzker-Preises gehört zu den herausragenden und eigenwilligsten Architektenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Als Ingenieur ausgebildet, lernte Barragán den Beruf des Architekten als Autodidakt und orientierte sich dabei sowohl an der mexikanischen Volkstradition, als auch am nordamerikanischen Minimalismus und an den Tendenzen des International Style. 1936 ließ er sich in Mexiko-Stadt nieder und fand hier zu seinem persönlichen künstlerischen Stil. In ihm verbinden ich aufs äußerste reduzierte geometrische Grundformen, oszillierende Farben, Pflanzen und Wasser zu einer magischen, beinahe surrealen Wirkung . Zu Barragáns bekanntesten Werken gehören sein eigenes Wohnhaus in Tacubaya (1947), die Türme der Ciudad Satélite in Mexiko-Stadt (1957), sowie das Wohnhaus mit Pferdestallungen San Cristóbal in Mexiko-Stadt (1967/68).

Design-Museum, London

Ana Guevara geb. am 04.03.1977 in Nogales, Sonora

Mexikos beste und erfolgreichste Leichtathletin. 4oom Weltmeisterin in Paris 2003; Gewinnerin der Golden League Series 2003, sowie Silbermedaillen-Gewinnerin Athen 2004
Lorena Ochoa geb. am 15.11.1981 in Guadalajara, Jalisco

ist Profi-Golferin und spielt als zweite Mexikanerin überhaupt auf der LPGA-Tour. Sie ist zur Zeit Weltranglistenerste und wird als die beste mexikanische Golferin (Männer und Frauen) aller Zeiten bezeichnet. In ihrer Heimat wird sie auch die "mexikanische Tiger Woods" genannt.
Aufgewachsen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Guadalajara Country Club, begann sie mit 5 Jahren Golf zu spielen, und gewann bereits mit 6 Jahren ihr erstes Turnier. Unzählige weitere Siege folgten, bis sie am 23. April 2007 Annika Soerenstam aus Schweden an der Spitze der Weltrangliste ablöste.
Unter anderem teilt sie einen besonderen Rekord: 2006, bei der Kraft Nabisco Championship, spielte sie mit einer 62er Eröffnungsrunde den niedrigsten Score überhaupt bei einem Major Turnier (Männer und Frauen).

www.lorenaochoa.com
Alejandro González Iñárritu geb. am 15. August 1963 in Mexiko-Stadt

ist Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Gleich sein erster Spielfilm Amores Perros (EA: 2000) wurde von der Kritik gefeiert und für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert. Seitdem

  • 11'09"01 – September 11 (Episode Mexiko), 2002
  • 21 Gramm (2003), mit Naomi Watts (Oscarnominierung beste Hauptdarstellerin), Sean Penn, Benicio del Toro (Oscarnominierung bester Nebendarsteller)
  • Babel (2006), (Oscar beste orginal Filmmusik, Oscarnominierung bester Film, beste Regie, bester Schnitt, bestes orginal Drehbuch, zwei mal beste Nebendarstellerin, in Cannes beste Regie, insgesamt 23 Preise und 71 Nominierungen)
Alejandro Iñárritu bei imdb
Emilio Rolando Villazón Mauleón geb. am 22. Februar 1972 in Mexiko-Stadt

Startenor mit österreichischen Vorfahren. Seine Interpretation des Alfredo in der Oper "La Traviata" (mit Anna Netrbko) machte ihn im Jahr 2005 weltberühmt. Sang bereits an der New Yorker Met, der Wiener Staatsoper, dem Royal Opera House Covent Garden und der Opéra Bastille Paris.
Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in einem Vorort von Paris.

www.rolandovillazon.com
Carlos Slim Helú geb. am 28. Januar 1940 in Mexiko-Stadt

ist mit einem Vermögen von ca. 60 Mrd. USD inzwischen der zweitreichste Mann der Welt (lt. Forbes Magazine).
Der Sohn eines libanesischen Einwanderers und einer Libanesin aus reicher Familie gilt als Geschäftsmann mit Gespür für die richtigen Entscheidungen, wo anderen der Mut fehlt und mit besten Beziehungen zur Politik. Der Grund für seinen Reichtum ist u.a. der Kauf der 1990 durch den damaligen Präsidenten Carlos Salinas privatisierten Telefongesellschaft TELMEX für lediglich 1,8 Mrd. USD (trotz des damals geschätzten Wertes von ca. 10-12 Mrd. USD). Heute umfasst seine Holding, die Grupo Caso, zahlreiche Unternehmen in Mexiko, Lateinamerika und den USA.
Er organisierte im Jahr 2000 die Gründung der Stiftung zur Rettung der historischen Altstadt Mexico Citys und ist seit 2001 Vorsitzender des Komitees für die Sanierung des Historischen Zentrums (in dem er zuvor einige Grundstücke kaufte).
Seine Kritiker sagen, seine sozialen Aktivitäten bewahren ihn davor, dass durch staatliche Regulierungen seine Monopole aufgebrochen werden. In seinen Firmen arbeiten mehr als 200.000 Menschen.
Drei seiner sechs Söhne führen heute das Tagesgeschäft, seine Frau verstarb 1999.
Guillermo del Toro geb. am 9. Oktober 1964 in Guadalajara, Jalisco

ist Filmregisseur. Einige seiner Filme:
  • Große Erwartungen (Great Expectations), 1998
  • Y Tu Mamá También - Lust for Life, 2001, auch Drehbuch (Oscarnominierung bester Schnitt, bestes adaptiertes Drehbuch)
  • Harry Potter und der Gefangene von Askaban, 2004
  • Children of Men, 2006 (Oscarnominierung 2003 orginal Drehbuch)
  • Pans Labyrinth, 2006 (als Produzent)
Guillermo del Toro bei imdb
Alfonso Cuarón geb. am 28. November 1961 in Mexiko-Stadt

ist Filmregisseur. Einige seiner Filme:
  • Große Erwartungen (Great Expectations), 1998
  • Y Tu Mamá También - Lust for Life, 2001, auch Drehbuch (Oscarnominierung bester Schnitt, bestes adaptiertes Drehbuch)
  • Harry Potter und der Gefangene von Askaban, 2004
  • Children of Men, 2006 (Oscarnominierung 2003 orginal Drehbuch)
  • Pans Labyrinth, 2006 (als Produzent)
Alfonso Cuarón bei imdb