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Menchú, Rigoberta

guatemaltekische Menschenrechtsaktivistin. 1992 erhielt sie als jüngste Preisträgerin den Friedensnobelpreis.

In armen Verhältnissen aufgewachsen, musste sie bereits im Kindesalter arbeiten. Setzte sich schon früh für soziale Reformen und die Interessen der indigenen Bevölkerung ein. 1980 starb ihr Vater während einer Besetzung der spanischen Botschaft in Guatemala, als diese von Polizeikräften trotz spanischer Proteste in Brand gesteckt wurde. Rigoberta Menchú organisierte u.a. Streiks für bessere Arbeitsbedingungen der Landarbeiter und am 1. Mai 1981 große Demonstrationszüge in der Hauptstadt. Außerdem trat sie der radikalen Volksfront des 31. Januar bei. Als sie wenig später untertauchen und schließlich nach Mexiko fliehen musste, trat sie von nun an auch im Ausland energisch für die Rechte der Indígenas und gegen die Unterdrückung in Guatemala ein. 1982 war sie Mitbegünderin der vereinigten guatemaltekischen Oppositionsparteien. (1959 -)

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