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Barragán, Luis

Der mexikanische Architekt Luis Barragán (1902-1988), Träger des Pritzker-Preises, gehört zu den herausragenden und eigenwilligsten Architektenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Als Ingenieur ausgebildet, lernte Barragán den Beruf des Architekten als Autodidakt und orientierte sich dabei sowohl an der mexikanischen Volkstradition, als auch am nordamerikanischen Minimalismus und an den Tendenzen des International Style. 1936 ließ er sich in Mexiko-Stadt nieder und fand hier zu seinem persönlichen künstlerischen Stil. In ihm verbinden ich aufs äußerste reduzierte geometrische Grundformen, oszillierende Farben, Pflanzen und Wasser zu einer magischen, beinahe surrealen Wirkung . Zu Barragáns bekanntesten Werken gehören sein eigenes Wohnhaus in Tacubaya (1947), die Türme der Ciudad Satélite in Mexiko-Stadt (1957), sowie das Wohnhaus mit Pferdestallungen San Cristóbal in Mexiko-Stadt (1967/68).

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